Strona główna Prominente Iris Berben — Alter, Herkunft, Karriere, Auszeichnungen und Lebenslauf

Iris Berben — Alter, Herkunft, Karriere, Auszeichnungen und Lebenslauf

by Oska

Iris Berben ist eine der profiliertesten deutschen Schauspielerinnen, die über Jahrzehnte hinweg die Film- und Fernsehlandschaft prägte. Mit ihrer Vielseitigkeit in Charakterrollen, Komödien und anspruchsvollen Literaturverfilmungen sowie ihrem langjährigen gesellschaftspolitischen Engagement nimmt sie eine herausragende Stellung in der deutschen Kultur ein.

Wer ist Iris Berben?

Iris Berben ist eine deutsche Schauspielerin, Synchronsprecherin und Sängerin, die seit den späten 1960er Jahren in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt hat. Einem breiten Publikum wurde sie 1978 durch die Serie „Zwei himmlische Töchter“ bekannt. In ihrer langen Karriere verkörperte sie eine enorme Bandbreite an Rollen, von der Kriminalkommissarin „Rosa Roth“ in der gleichnamigen ZDF-Reihe bis hin zu historischen Persönlichkeiten wie Cosima Wagner oder Elisabeth Selbert. Neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit ist sie als Synchronsprecherin tätig, engagiert sich politisch gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus und war Präsidentin der Deutschen Filmakademie. Ihr Wirken umfasst sowohl populäre Comedy-Formate wie „Sketchup“ als auch anspruchsvolle Kinofilme und Literaturverfilmungen.

Iris Berben Alter — wie alt ist sie?

Iris Berben wurde am 12. August 1950 in Detmold geboren und ist 75 Jahre alt.

Iris Berben — Instagram

Iris Berben ist auf Instagram aktiv (@iris_berben) und teilt dort regelmäßig Einblicke in Beruf und Alltag mit den Followern.

Iris Berben Herkunft und Eltern

Iris Berben wurde als einziges Kind der Gastronomen Heinz und Dorothea Berben geboren. Sie ist eine Nachfahrin der Familie von Tettenborn. Nach der Scheidung ihrer Eltern zog sie im Alter von vier Jahren mit ihrer Mutter von Detmold nach Münster und später nach Hamburg; zudem lebte sie zwei Jahre bei ihren Großeltern in Essen.

Iris Berben Ausbildung

In Hamburg besuchte Iris Berben die Grundschule sowie mehrere Landschulheime und Internate. Sie wiederholte unter anderem die siebte Klasse des Internats von St. Peter-Ording und wurde von diesem sowie zwei weiteren Internaten, darunter die heutige Sophie-Barat-Schule, verwiesen. Sie beendete ihre Schullaufbahn ohne Abitur.

Iris Berben Karriere

Die Karriere von Iris Berben begann bereits als Siebzehnjährige mit Auftritten in Kurzfilmproduktionen der Hamburger Kunsthochschule. 1965 wirkte sie in Natias Neuterts Experimentalfilm „Noch und Nöcher“ mit. Ihr Fernsehdebüt gab sie 1967 in einem Beitrag der Nordschau des NDR. 1968 zog sie nach München, wo sie in Rudolf Thomes Kinofilm „Detektive“ sowie im Edgar-Wallace-Film „Der Mann mit dem Glasauge“ mitspielte. 1969 folgte eine Rolle im Italowestern „Zwei Companeros“.

Der große Durchbruch gelang ihr 1978 mit der Serie „Zwei himmlische Töchter“. In den 1980er Jahren war sie an der Seite von Diether Krebs in der Comedy-Show „Sketchup“ zu sehen und übernahm 1987 eine Rolle in „Das Erbe der Guldenburgs“. Von 1994 bis 2013 spielte sie die Hauptrolle in der ZDF-Krimireihe „Rosa Roth“. In den folgenden Jahrzehnten arbeitete sie eng mit Regisseur Carlo Rola zusammen, etwa bei den Mehrteilern „Die Patriarchin“ (2005), „Afrika, mon amour“ (2007) und „Krupp – Eine deutsche Familie“ (2009). Weitere markante Rollen übernahm sie in Filmen wie „Buddenbrooks“ (2008), „Der Wagner-Clan“ (2013), „Sternstunde ihres Lebens“ (2014) und der Film-Trilogie „Der Vorname“, „Der Nachname“ und „Der Spitzname“.

Iris Berben wichtigste Filme und Serien

Zu ihren wichtigsten Werken zählen: „Detektive“ (1968), „Der Mann mit dem Glasauge“ (1968), „Zwei Companeros“ (1969), „Zwei himmlische Töchter“ (1978), „Die Baronin“ (1981), „Sketchup“ (bis 1986), „Das Erbe der Guldenburgs“ (ab 1987), „Karambolage“ (1989), „Froschkönig“ (1991), „Rennschwein Rudi Rüssel“ (1994), „Rosa Roth“ (1994–2013), „Andrea und Marie“ (1998), „Fahr zur Hölle, Schwester!“ (2002), „Wer liebt, hat Recht“ (2002), „Die Patriarchin“ (2005), „Afrika, mon amour“ (2007), „Gott schützt die Liebenden“ (2008), „Buddenbrooks“ (2008), „Krupp – Eine deutsche Familie“ (2009), „Die Prinzessin auf der Erbse“ (2010), „Der Wagner-Clan“ (2013), „Sternstunde ihres Lebens“ (2014), „Das Zeugenhaus“ (2014), „Lang lebe die Königin“ (2019/20), „Das Unwort“ (2020), „Unter Freunden stirbt man nicht“ (2020), „Der Vorname“, „Der Nachname“, „Der Spitzname“ sowie „Paradise“ (2023).

Iris Berben Auszeichnungen und Erfolge

Iris Berben wurde vielfach ausgezeichnet, darunter mit der Goldenen Kamera (1987, 2004), dem Bambi (1990, 2002, 2009), dem Bundesverdienstkreuz am Bande (1997) und 1. Klasse (2003), dem Leo-Baeck-Preis (2002), der Goldenen Romy (2004, 2005, 2007), dem Bayerischen Fernsehpreis (2011), dem Grimme-Preis (2012), dem Ehrenpreis des Hessischen Film- & Kinopreises (2014), dem Verdienstorden des Landes Berlin (2015) sowie dem Goldenen Auge des Zurich Film Festivals (2020) und dem Ehrenpreis des Deutschen Fernsehpreises (2022).

Iris Berben Ehemann / Beziehung

Iris Berben war Ende der 1960er-Jahre mit Fritz Wepper liiert. Sie hatte eine Beziehung mit dem Sänger Abi Ofarim und war von 1974 bis 2006 mit dem Geschäftsmann Gabriel Lewy liiert. Seit 2007 ist sie mit dem Stuntkoordinator Heiko Kiesow zusammen.

Iris Berben Kinder

Iris Berben ist die Mutter des Filmproduzenten Oliver Berben.

Iris Berben Wissenswertes

Iris Berben ist als Synchronsprecherin tätig und lieh ihre Stimme unter anderem Diane Keaton, Whoopi Goldberg und Julia Roberts. Von 2010 bis 2019 war sie Präsidentin der Deutschen Filmakademie. Sie engagiert sich intensiv gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus, ist Schirmherrin des Magen David Adom-Israel in Deutschland e. V. und unterstützt den Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e. V.“ sowie die Deutsche AIDS-Stiftung. Zudem ist sie als Autorin und Herausgeberin mehrerer Bücher tätig.

Quellen

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Iris_Berben
  • https://www.irisberben.de/
  • https://www.brisant.de/stars/iris-berben-die-einzigartige-112.html
  • https://www.ndr.de/kultur/film/iris-berben-ist-75-gesellschaftlich-aktiv-auch-neben-dem-filmset,irisberben-102.html
  • https://www.filmdienst.de/person/details/79717/iris-berben
  • https://www.imdb.com/de/name/nm0001941/

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